Zusammen erfolgreich – aber wie?

McKinsey schätzt, dass 2030 weltweit 3,5 Milliarden Menschen arbeiten. Und, dass es immer noch Engpässe bei qualifizierten Arbeitnehmern gibt.

 

Das Ergebnis: Der Wettbewerb um gute Beschäftigte verstärkt sich weiter. Mitarbeiterbindung und –findung wird immer wichtiger. Multi-Kulti wird voraussichtlich kein Schlagwort bleiben. Umso wichtiger, dass Ihr Unternehmen sich darauf einstellt. Gemeinsame Regeln für Kommunikation machen Sinn, vielleicht sogar – je nach Größe - eine gemeinsame Sprache?  

Tsedal Neeley, eine Professorin an der Harvard Business School und Autorin von “The Language of Global Success”, hat sich mit den Erfolgsfaktoren bunt gemischter Unternehmen befasst und fünf davon ausgemacht:

 

1.       Unterschiede herzlich willkommen heißen:

Damit ist gemeint, mit dem Willen zusammen zu arbeiten, als fremd Empfundenes als Bereicherung zu verstehen und zu nutzen, wenn es Sinn macht. Und zum anderen Unterschiede freundlich zu übersehen, die in der fremden Kultur ihren Ursprung haben, nicht bereichern und weder wichtig noch besonders beachtenswert sind.

Das Ergebnis: Die Menschen bleiben offen, neugierig, lernbereit. Und der Willen, Unterschiede und Fremdartiges erst einmal wohlwollend zu betrachten, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten in unserer schnelllebigen Zeit.

 

2.       Menschen mögen Menschen, die ihnen ähnlich sind:
Wir öffnen uns dem, was wir kennen, leichter. Menschen, die uns ähnlich sind, Aussagen, die wir bestätigen können. Daher macht es Sinn, bewusst zuerst auf das zu schauen, was verbindet. So können zum Beispiel verschiedene Kulturen ähnliche Ansätze zum Beispiel zur Disziplin oder Arbeitsmoral haben. Diese Gemeinsamkeiten finden heißt, die Zusammenarbeit zu verbessern.

 

3.       Verschmelzen mit der Organisation:
Sich mit dem gesamten Unternehmen zu identifizieren, egal, ob es darum geht, über die Abteilung oder Filiale oder Firmensitze in verschiedenen Ländern geht, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dessen Werte und Ziele zu teilen. Sich mit dem Unternehmen zu identifizieren, ist der kritische Stellhebel für Engagement, Einsatz und Zufriedenheit.

4.       Raus aus der Box:
Zwischen Abteilungen, Firmensitzen etc. Verbindung aufzunehmen und zu pflegen auch außerhalb der vorgegebenen Routinen, stärkt das Vertrauen untereinander und hilft, gemeinsame Ziele zu verfolgen. Wissen wird freiwilliger geteilt, das  führt zu schnelleren, besseren Ergebnissen.

5.       Karriere mit Überblick:
Die gute Kultur im Unternehmen hilft, Karrierewünsche besser zu verfolgen. So kann ein Wechsel in einen anderen Bereich oder Sitz den Mitarbeiter binden helfen. Aus Sicht des Mitarbeiters eröffnen sich neue Möglichkeiten, die er oder sie sonst nicht gesehen hätte.

 

War die ein oder andere Anregung für Sie dabei? Dann hilft Ihnen vielleicht eine Notiz, ein Thema weiter zu verfolgen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude dabei, ein lebendiges, offenes Unternehmen zu schaffen, das Buntheit begrüßt und nutzt.

 

Ihre 

 

Beate Hackmann