Erfolgsfaktor Feedback - 7 Tipps dazu

Warum ist Feedback so wertvoll?

Die Forschung hat gezeigt: Feedback, der offene und konstruktive Austausch, hilft auf jeder Ebene, sich weiter zu entwickeln. 

Es gibt tatsächliche viele Führungskräfte, die Feedback vermeiden. Und so irren Mengen an Beschäftigten mehr oder weniger orientierungslos herum und können ihre Leistung nicht verbessern. Im schlimmsten Fall denken beide Seiten voneinander, dass sie ihre Arbeit halt nicht besser tun können. Und die Potenziale bleiben unausgeschöpft.  
Wagen Sie es und führen Sie regelmäßige Feedbacks ein. Ihr Lohn: überdurchschnittlich engagierte Mitarbeiter! Denn die gibt es tatsächlich laut einer Umfrage, wenn regelmäßig Feedback praktiziert wird. 

Und wie ist es mit Feedback in jede Richtung? 
Leider findet Feedback oft nur in der Hierarchie von oben nach unten statt . Das ist verschenktes Potenzial. Sie gehen sicher zu Recht davon aus, intelligente Beschäftigte zu haben – warum dann auf deren Feedback verzichten? Und Sie haben viele Spezialisten in Ihrem Unternehmen – können die sich voll einbringen oder halten Eigenheiten der Unternehmenskultur sie davon ab?

Ein paar Tipps für besseres Feedback: 

1. Entscheiden Sie sich für eine klare Feedback-Kultur
Die meisten Mitarbeiter verwechseln Feedback mit Kritik. In seiner besten Form kombiniert Feedback jedoch Unterstützung mit konkreten Hinweisen zur Verbesserung. Damit aus gefühlter Bedrohung positive Impulse werden ist es wichtig, das Team eine gute Feedback – Kultur zu lehren und die Vorteile hervorzuheben. Die Grundlage wirksamer Feedbacks sind Vertrauen und Kenntnis der Sachverhalte – schicken Sie keine Unbeteiligten vor zur Überbringung des Feedbacks.

2. Kennen Sie Ihre Mitarbeiter
Ein bisschen Menschenkenntnis hilft ungemein, Sie müssen nicht studiert haben. Kennen Sie verschiedene Menschentypen – und sprechen Sie sie richtig an. Der eine Mensch 
braucht zum Beispiel etwas mehr nette Verpackung beim Feedback als der Andere. Wählen Sie also den Gesprächsstil mit Bedacht.
 

3. Klare Kommunikation:

  • Sagen Sie klar, was funktioniert hat und was nicht.
  • Bleiben Sie freundlich, respektieren Sie Ihr Gegenüber, auch wenn es gerade jetzt schwer fällt.

  • Äußern Sie, was der Gesprächsinhalt bedeutet (positiv oder negativ), wie Ihre Erwartungen sind und wie es weitergeht.

4. Die innere Einstellung:

Verurteilen Sie den Menschen nicht, bleiben Sie bei der Sache. Bleiben Sie zielgerichtet: Sie möchten eine Klärung, eine Perspektive und tun alles, um Klärung und Perspektive herbeizuführen.

5. Das Ergebnis:

Das Ziel des Gesprächs ist Wachstum und Verbesserung und, in einer positiven, konstruktiven Stimmung auseinander zu gehen. Fokussieren Sie sich auf das, was sich künftig ändern wird und die Ergebnisse, die Sie (beide) künftig erreichen wollen.

Dafür haben Sie am Ende des Gesprächs einen Plan abgestimmt und wissen, wie es bis wann weitergeht.

 

6. Loben Sie für Entwicklung und Einsatz
Und nicht für die Fähigkeit, das Talent an sich. Die letzteren verdienen Wertschätzung, und es ist gut, wenn die Menschen in den Feldern ihren Stärken arbeiten. Doch der, der an sich arbeitet und sich weiter entwickelt, hat die wahre Arbeit geleistet.

7. Flechten sie ein Lob, eine Würdigung in das Gespräch ein
Von Herzen kommend und aufrichtig – Ihnen fällt sicher etwas Gutes zu Ihrem Mitarbeiter ein.

In diesem Sinne: Viel Freude an Feedbacks – machen Sie aus einem eher gefürchteten Thema eines, das Sie und das Unternehmen weiterbringt.
Viel Erfolg dabei wünscht
Ihre 



P.S.: 
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